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29. August 2010



Opinio communis - Die allgemeine Meinung

Der K(r)ampf um die Sprache

Ralf PetersDer Kampf um die Sprache ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung“ [1]. Seit den 68er-Bewegungen wird in Europa an einem linken intellektuellen Überbau gewerkelt (und neuerdings auch "gemerkelt"). Aus dieser Zeit heraus dominierten die linken Intellektuellen den Diskurs mehr und mehr.

Durch sie wird heute weitgehend die politische Korrektheit bestimmt. Um das Recht auf die eigene Meinung ist mittlerweile ein dermaßen dicker Eispanzer angefroren, dass Personen aus Angst vor Stigmatisierungen durch die tendenziösen linken Medien ihre Meinung gar nicht erst zum Ausdruck bringen. Langfristig würden solche Gedanken einfrieren, weil schon im Entstehungsprozess der persönlichen Meinung die Nazikeule vor dem eigenen geistigen Auge provokant geschwungen wird.

Eva Herman hat man im Eispanzer einfrieren lassen. Das Schweizer Volk wurde durch linke Medien geächtet. Dabei hatte es ganz einfach seine eigene Meinung durchgesetzt. 57% der Schweizer stimmten gegen den Bau von Minaretten – Erdogans Bajonetten im Kulturkampf gegen Europa. 37% der Schweizer haben aber vor der Volksabstimmung in öffentlichen Umfragen gegen ein Minarett gestimmt. Das verdeutlicht, wie sehr die Menschen in der Öffentlichkeit Angst haben, ihre Meinung kund zu tun.

Thilo Sarrazin, der sein Abitur am altsprachlichen Gymnasium Petrinum in Recklinghausen erlangte, wird ebenfalls von den linken Medien angegriffen. Die Genossen der SPD drohen ihm mit einem Parteiausschluss. Es wird angeblich mit Strafanzeige gedroht. Doch wie ein Eisbrecher reißt er unverwüstlich das Packeis auf.

Wir als pro NRW fahren den gleichen Kurs wie Herr Sarrazin. Wir leisten unseren Beitrag dazu, die Meinung der deutschen Bevölkerung der Meinungsblockade entgegen zu setzen. Mit jedem Eisbrocken, der heraus gebrochen wird, erarbeiten wir für uns alle etwas von dem zurück, was nach unserer Verfassung eigentlich jedem selbstverständlich sein müsste: Das Recht auf die eigene Meinung.

Wenn die Medien der Meinung sind, der Kurs von Herrn Sarrazin und pro NRW entspräche nicht der politschen Korrektheit, dann sind wir ebend politisch inkorrekt. Wir gehen nicht den Generalkurs der vorgekauten Meinungen. Wir gehen unseren eigenen Weg. Und dieser Weg hinterlässt Spuren. Diesen Spuren werden andere folgen.

Die Medien können schreiben, Herr Sarrazin greife rechte Themen auf. Die Medien können fragen: Was verbindet eine rechtskonservative pro NRW schon mit diesem Sozialdemokraten? Für die Antworten muss man nicht lange nachdenken:

Thilo Sarrazin und pro NRW sprechen Probleme gezielt an.

Thilo Sarrazin und pro NRW verbindet die Liebe zu UNSEREM Land.


Glück auf Herr Sarrazin, wir ziehen das durch!



Fußnoten


1. Aus einer Rede von Franz Josef Strauss




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