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06. Dezember 2011, Kreis Recklinghausen.
Eigene Stadtwerke in Recklinghausen.
Strategischer Partner gesucht.
Schilda ist auch in Recklinghausen.
Selten hat es eine solch geistlose politische Klasse in
Recklinghausen gegeben, die jede unausgegorene Investition auch noch
hemmungslos beklatscht. Niemand nimmt zur Kenntnis, was sich
eigentlich hinter dem Wort „Strategischer Partner“ verbirgt.
Nicht einmal Attac, ansonsten immer in Opposition zu ÖPP (Öffentlich
Private Partnerschaft) oder auch PPP (Private Public Partnership)
genannt, scheint den Braten zu riechen. Dabei stinkt bereits das
Gehabe der Stadtverwaltung sowie der Stadtspitze (BM Pantförder/CDU
und Kämmerer Tesche) zum Himmel. Eine Stadt, die praktisch bankrott
ist und damit wirtschaftlich handlungsunfähig, plant
größenwahnsinnig mit den Alibifunktionären des Stadtrates den
Aufbau „Stadteigener Stadtwerke“. Man benötigt eine weitere
Schattenwirtschaft um den Haushalt der Stadt RE zu schönen, um
Schulden auszulagern. Bei den zu erwartenden unwidersprochenen
Strompreiserhöhungen der Monopolisten könnte sich dieser Weg in
Zukunft für die Stadt RE durchaus lohnen, wären da nicht die hohen
Kosten für die Anschubfinanzierung, die RE alleine nicht leisten
kann. Wie ausgerechnet durch die Beteiligung von gewinnorientierten
Investoren der Strompreis für Recklinghäuser sinken soll, entzieht
sich jeder Logik.
Nun sitzt ausgerechnet mit BM
Pantförder/CDU, ein Lobbyist der RWE – Pantförder sitzt im
Regionalbeirat der RWE, im Vorstand der DSK und wer weiß noch in
welchen Vorständen, an entscheidender Position. Bürgerinnen und
Bürger von RE werden sich also nicht sicher sein können, in welchem
Interesse BM Pantförder/CDU als ständiges Mitglied der vom Rat
eingesetzten Energiekommission letztendlich entscheidet.
Es verwundert nicht, wie schnell die
Schachfigur „BM Pantförder/CDU“ durch seine Allianzmehrheit im
Stadtrat in die richtige Position gebracht wird, gegebenenfalls
Entscheidungen zum Vorteil von RWE vorzubereiten. Wie das
funktioniert, zeigt bereits das Ausscheiden von geeigneten
„Öffentlich Privaten Partnern“, hier strategische Partner
genannt, die sich bereits als stadteigene Stadtwerke anderer Städte
beim Aufbau der in RE geplanten Stadtwerke beworben haben. Ein faires
Auswahlverfahren sieht anders aus.
Bürgerinnen und Bürger von RE sollten
sich Erinnern: Ein BM Pantförder und sein Kämmerer Tesche haben
sich wissentlich mit dem CBL-Deal an „innovativen“
Scheingeschäften beteiligt, sich haben sich mitschuldig gemacht am
globalen Steuerbetrug. Selbst der Bau des Zentralen Baubetriebshofes
endete in einem Fiasko. Einst mit 16,2 Mio. Euro geplant – mit 19,5
Mio. Euro an einen Generalübernehmer(PPP) beauftragt, wird mit mehr
als 28 Mio. Euro abgerechnet. Während mit Hilfe der Presse in RE die
Baukosten dieses Projektes mit 19,5Mio. Euro der Öffentlichkeit
verkauft wurde, beziffert Kämmerer Tesche zum gleichen Zeitpunkt die
Kosten für den Zentralen Baubetriebshof hausintern mit 23,5 Mio.
Euro. Mit dem ehemaligen Betriebsgelände der Stadteigenen Betriebe
wird nun spekuliert und man sucht einen kapitalkräftigen Investor
für das Grundstück incl. Bürogebäude.
Eine Stadtverwaltung nebst Stadtspitze,
die in Recklinghausen so hingebungsvoll im Leerlauf nudelt, die für
jede wichtige Entscheidung die Beratung von externen Experten gegen
kleine Münze benötigt, eine solche Stadtspitze mit Teilen der
Verwaltung hat kein Vertrauen verdient. Es ist davon auszugehen, daß
Bürgerinnen und Bürger von Recklinghausen wieder einmal über den
Tisch gezogen werden. Alleiniger Nutznießer wird der strategische
Partner sein und bestenfalls drittklassige Politiker aus dem Kreis
RE, die bereits für Schnittchen und kleine Aufwandsentschädigungen
für die zu vergebenden Posten und Pöstchen der Stadtwerke RE in
Warteposition stehen.
Dabei gibt es eine Möglichkeit, sich
für ehrliche und im Sinne des Bürgers ausgerichte Politik
einzusetzen:
Machen Sie mit bei der PRO NRW
Recklinghausen.
Wählen Sie die Bürgerbewegung PRO
NRW!

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