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29. Dezember 2011, Kreis Recklinghausen.

Multikulturelle Gesellschaft in Deutschland

Deutschland am Scheideweg

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel konstatierte am 16.10.2010 beim Deutschlandtag der Jungen Union: . . . „Multi Kulti ist in seinem Ansatz in Deutschland gescheitert und zwar absolut gescheitert.“ Dabei ist das Wort „multikulturell“ bereits ins „Dummdeutsch“ eingegangen und selbst eingefleischte Linke vermeiden dieses Wort immer häufiger oder gebrauchen es in einer Art verzweifeltem Reflex, wenn sie argumentativ nicht mehr weiter wissen. Kaum jemand scheint noch zu wissen, was Kultur eigentlich ist, was man darunter zu verstehen hat, noch scheinen viele Deutsche gar nicht zu begreifen, was mit der von Linken, Sozialisten und anderen Seilschaften angestrebten Multikulturalisierung unseres Volkes angerichtet wird.

Masseneinwanderung in unser Land, selbst aus exotischen Ländern und noch exotischeren Kulturen, Masseneinwanderung aus islamischen Staaten mit einer völlig anderen Religion und Wertekanon – die nicht integrierbar sind, werden der autochthonen Bevölkerung mit einer Frechheit ohne gleichen, noch als Bereicherung der eigenen Kultur verkauft. Die Propagandisten der MKG (Multikulturelle Gesellschaft) werden nicht müde, von einem toleranten und weltoffenen Deutschland zu phantasieren, auch wenn dieses Deutschland dabei transformiert wird bis zur Unkenntlichkeit von einem bisher ethnisch weitgehend geschlossenem Volk in eine „multikulurelle“ Vielvölker- ansammlung.

Dr. Otto Uhlitz: Die Abschaffung des deutschen Staatsvolkes ist strafwürdiger als Hochverrat!

„Es kann nicht angehen, dass wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der BRD abändern will, während der, der das deutsche Staatsvolk in der BRD abschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft ersetzen und auf deutschem Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, straffrei bleibt. Das eine ist korrigierbar, das andere nicht und daher viel verwerflicher und strafwürdiger.“

(Dr. Otto Uhlitz, Ehemaliger Berliner Senatsdirektor, Staatsrechtler, Rechtsanwalt, 1987,in "Aspekte der Souveränität")

Der Fata Morgana der politischen Eliten -  autochthone Deutsche und Zugewanderte (hier vor allem Mohammedaner), werden aufeinander zugehen und sich integrieren -  wird weitgehend nicht Folge geleistet. Schon jetzt haben sich Parallelgesellschaften in Deutschland gebildet, die ein Auseinanderdriften der sich bereits misstrauisch gegenüberstehenden Bevölkerungsgruppen erkennen lassen. Dennoch hält sich zäh, zumindest für eine gewisse Zeit noch der Wunschtraum von einem multikulturellen Deutschland, obwohl der Abgesang zu diesem fatalen politischen Gestaltungsakt nicht mehr zu überhören ist. Treudeutsch – besser gesagt Dummdeutsch, wird sich die Träumerei einer MKG sicher noch einige Zeit halten, da ihre Apologeten es verstehen, die MKG mit Assoziationen zu versehen, die von vielen Menschen trotz der drohenden Menetekel immer noch als irgendwie positiv empfunden wird.

Unsere Gefälligkeitsdemokratie, die längst keine Demokratie ist, wir leben in einer Parteiendiktatur – geht einer konstruktiven Lösung der von ihr zu verantwortenden, ungewollten Massenzuwanderung tunlichst aus dem Wege. Mittels Euphemismen versucht man die autochthone Bevölkerung ruhig zu stellen, ihr jeden Widerstandswillen zu nehmen. Man bedient sich einer Schaumsprache evidenten Nonsens und verkleistert damit die Gehirne der Deutschen.

Was ist nun Multikulturalismus?

Dabei bedeutet eine multikulturelle Gesellschaft weit mehr als oberflächig betrachtet mit dem Wort assoziiert wird. MGK bedeutet eben, dass in einem bestimmten Raum - den ein Staat einnimmt - verschiedene Kulturen, verschiedene Ethnien aufeinanderprallen. Die MKG ist ein typischer politischer Euphemismus und ist lexikalisch nachgewiesen zur Beschreibung "gemischter Milieus" in Amerika. Eine Absicht der politischen Euphemisierung besteht darin, Art- bzw. ethnische Unterschiede der Menschen als bloße Kulturunterschiede zu postulieren und sie damit zu bagatellisieren. Dabei sind Artunterschiede der Menschen nicht identisch mit Unterschieden der jeweiligen Kultur.

Das Wort „Kultur“ hatte und hat in Deutschland immer einen besonderen Klang bzw. wird mit einem besonderen Mythos behangen. In Deutschland wird unter Kultur immer noch umgangssprachlich „die Gesamtheit der geistigen, künstlerischen, gestalterischen Leistung eines Volkes (Gemeinschaft)" verstanden, die nach Höherentwicklung strebt. Getragen wurde nach altem Selbstverständnis die Kulturverbreitung und Höherentwicklung der Kultur durch die Oberschicht des Volkes. Die Unterschicht hatte lediglich das Kulturverhalten der Oberschicht zu adaptieren. In der Werteskala steht das Wort Kultur im oberen Bereich der Wertschätzung bei den meisten Deutschen. Man will nicht nur Kultur haben, Kultur leben, man will Kulturträger sein und Kultur vermitteln. Dermaßen positiv besetzt kann kein Deutscher gegen eine multikulturelle Gesellschaft – die scheinbar eine Multiplikation der geschätzten Kultur verspricht, Gegnerschaft beziehen.

„Multikulturelle Gesellschaft“ ist einfach ein Trick- und Kunstwort, um die nichtautorisierte Zuwanderung durch das Deutsche Volk zu umgehen. Die großzügige Aufnahme von Einwanderern wird damit vorbereitet und gesteuert. Eine im Leerlauf nudelnde nationale Politik, nationale Politik ist eigentlich nicht mehr existent, die unfähig zum Handeln, um die ungelösten Probleme sowohl demographischer, sozialer als auch wirtschaftlicher Art weiß, bedient sich rhetorischer Taschenspielertricks, um die MKG den Deutschen schmackhaft zu machen. Bereits Gustave Le Bon analysierte Verhalten und Reflexe der Masse Mensch. Der Mensch in der Masse verliert seine Denkfähigkeit und passt sich unbewusst dem Verhalten der Masse an. Er wird zum so genannten Lemming. Dieses dummdeutsche Verhalten ist Kennzeichen eines Großteils der verblödeten Massendemokratie. Eigenes Nachdenken wird nicht mehr geübt, denn es ist verpönt ein kritischer Denker und Warner der herrschenden oder drohenden Zustände zu sein, vielmehr ist man daran gewöhnt, dass die eigene Meinung und dass das eigene Verhalten sich  in eine manipulierte Richtung bewegt, die als solche gar nicht mehr erkannt wird.

Damit erklärt sich, warum linke Apologeten auf Gegenargumente von Deutschen zur Einwanderungspolitik mit Schlagworten wie

  • „Rassismus“

  • „Faschismus“

  • „Nazi“

  • „Rechtspopulisten“

  • „Islamhasser“

usw. reagieren, um ein möglichst großes Publikum zur emotionalen Zustimmung für ihre menschenverachtende Ideologie zu gewinnen, auch wenn sie zum Nachteil des eigenen Volkes ist. Damit die Durchschlagskraft solcher Worthülsen noch erhöht wird, ist eine gewisse Unschärfe geradezu Voraussetzung für den Gebrauch dieser Sprachschöpfungen. Jeder Ideologe weiß instinktiv, wie die Masse Mensch anzusprechen ist, um sie für seine Ziele zu mobilisieren. Daher wird von allen Ideologen an Assoziationen der Masse appelliert, die allgemein als positiv empfunden werden, während der Intellekt nicht angesprochen wird.

Man kommuniziert von Bauch zu Bauch, da sich nur so ein Einverständnis herstellen lässt. Trotz all dieser rhetorischen Tricks ist zu konstatieren, ebenso wie die Einführung des Euro wird die Multikulturalisierung der europäischen Völker in einem Fiasko enden. Es wird unter der Monstranz einer MKG keine Entwicklung zu einer „One World Gesellschaft“ geben, diese irrsinnige Vorstellung wird Fata Morgana bleiben und an der Realität des Menschen bzw. der unterschiedlichen Kulturen scheitern.

Erinnert sei an den 17. Juni 1981:

„Mit großer Sorge beobachten wir die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Zuzug von vielen Millionen von Ausländen und ihren Familien, die Überfremdung unserer Sprache, unserer Kultur und unseres Volkstums.(..) Die Integration großer Massen nicht-deutscher Ausländer ist daher bei gleichzeitiger Erhaltung unseres Volkes nicht möglich und führt zu den bekannten ethnischen Katastrophen multikultureller Gesellschaften. Jedes Volk, auch das deutsche Volk, hat ein Naturrecht auf Erhaltung seiner Identität und Eigenart in seinem Wohngebiet. Die Achtung vor anderen Völkern gebietet ihre Erhaltung, nicht ihre Einschmelzung.“

Neben den Professoren Schmidt-Kaler und Schröcke als Initiatoren waren die unterzeichnenden Professoren: Manfred Bambeck (Frankfurt), R. Fricke (Karlsruhe), Karl Georg Götz (Stuttgart), Werner Georg Haverbeck (Vlotho), Joachim Illies (Schlitz), Peter Manns (Mainz), Theodor Oberländer, (Vertriebenenminister der Bundesrepublik Deutschland a. D.), Harold Rasch (Frankfurt), Franz Hieronymus Riedl aus Österreich, Heinrich Schade (Düsseldorf), Kurt Schürmann (Mainz), Ferdinand Siebert (Mainz) sowie Georg Stadtmüller (München).

Trotz allem wird die MKG-Propaganda nicht müde, in ihrer Lobpreisung einer multikulturellen Gesellschaft. Sie gaukelt den autochthonen Deutschen eine „kulturelle Bereicherung“ vor, die einem Land wie Deutschland mit der massenhaften Aufnahme von Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen widerfahre. Aus dem Warenhaus des Ramschladens „multikuturelle Gesellschaft“ kann sich jeder nach seinen Bedürfnissen bedienen. Kulturelle Vielfalt soll angeblich nationale Einfalt ersetzen.

Deutsche Männer werden die Finessen des Gesichtsschleiers kennen lernen und zu schätzen wissen, während ungelenke Germaninnen die „anmutigen Bewegungen“ des Bauchtanzes erlernen. Wir Deutsche werden in für uns bislang verschlossene Welten eindringen und wenn es sein muss mit Hilfe von Betäubungsmitteln, für dessen Freigabe sich gerade die Grünen und die neu gegründete Piratenpartei einsetzen. Die abwechslungsreiche MKG ist ein Gewinn für unser Volk und soll das Kulturverständnis des Deutschen Volkes aufbrechen. Selbst Heiner Geißler/CDU kann der MKG positive Aspekte abgewinnen, muss es der Hans doch nicht länger mit der Grete treiben. Multi Kulti hat sich im Gastronomiebereich bereits durchgesetzt: Pizza, Hamburger bei Mc-Donalds, Döner, Cevapcici, Sushi usw. sind zu Kennzeichen einer MKG avanciert, während manch einer bereits verzweifelt in diesem Warenhaus nach einer ordinären Currywurst sucht und sie nicht mehr findet.

Es ist die fixe Idee und Wahnvorstellung der MKG-Propagandisten,  unser Volk in einem Schmelztiegel der Kulturen aufzulösen und somit der Geburtshelfer für ein neues Weltbürgertum zu werden. Wikileaks veröffentlichte am 02.02.2011 ein Strategiepapier, das der amerikanische Botschafter in Paris, Charles H. Rivkin, am 19. Januar 2010 an das Außenministerium in Washington gekabelt hat. Die darin entwickelte Strategie zielt darauf ab, die französi­sche Öffentlichkeit, und das heißt speziell deren Eliten, für eine Ideologie des Multi­kulturalismus zu gewinnen und dadurch “amerikanische Ziele und Werte” zu för­dern. Zukünftige Führer der französischen Gesellschaft – sowohl einheimischen wie fremden Ursprungs – sollen schon frühzeitig identifiziert und mit messianischem Sendungsbewusstsein indoktriniert werden. Gleiches Konzept kann man für Deutschland annehmen.

"Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft  in  der  Lage  sein müsse,  sich  als  multikulturelle Gesellschaft  zu  etablieren,  mit möglichst  vielen  kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausend-jährigen Geschichte seit Otto I. nicht nach­träglich einen Schmelztiegel machen. Weder aus Frankreich, noch aus England, noch aus Deutschland dürfen sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen diese Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft. Die Vorstellung, wie sie etwa Heiner Geißler jahrelang verbreitet hat, dass wir mehrere Kulturen nebeneinander haben könnten, habe ich immer für absurd gehalten.  Da wir in einer Demokratie leben, müssen wir uns auch ein bisschen, bitte sehr, nach dem richten, was die Gesellschaft will, und nicht nur nach dem, was sich Professoren ausgedacht haben. Aus Deutschland ein Einwanderungsland zu machen, ist absurd. Es kann dazu kommen, dass wir überschwemmt werden."
 

(Alt-Kanzler Helmut Schmidt in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau am 12. Februar 1992)

Die Linkssozialisten, Bündnis90/Die Grünen und ähnliche politisch schmarotzende Ableger laufen der Fata Morgana eines Weltstaates mit Weltbürgerrecht nach und sind gegen alle rationalen Gegenargumente immun. Selbst die Kirche, seit jeher der schärfste Feind jeder nationalen Haltung und eines jeden Staates, träumt seit Jahrhunderten den Traum einer universalen Völkergemeinschaft im Frieden, geeint durch den christlichen Glauben. Und wo alle Menschen Brüder und Schwestern sind, kann nur noch Friede und Eintracht herrschen. Amen!

Es bleibt die Frage zu beantworten: Kann es vom sozial- und kultur-wissenschaftlichen Standpunkt überhaupt eine MKG geben und irren sich vielleicht doch die Gegner einer MKG?

MKG ist eine Wortmixtur aus Kultur und Gesellschaft, mehr aus der Verlegenheit entstanden eine ungewollte Zuwanderung begrifflich aufzuhübschen. Auch für Soziologen und Wissenschaftler gibt es keine unklarere und dunklere Vorstellung als die einer MKG. Über die spezifischen Charakteristika einer solchen Gesellschaft, wie soziale Schichtung, notwendige Gemeinsamkeiten und Werte, Art und Dauer der Interaktion, Grad der Organisiertheit oder notwendigen Konsens in der MKG gibt es keine verbindliche Festlegung. Da es so ist – wie es ist, es keinen Konsens in den Sozial-und Kulturwissenschaften bezüglich der MKG gibt, scheint es nicht möglich zu sein zu beurteilen, ob es eine MKG überhaupt geben kann. Vieles spricht dafür, dass es eine MKG auf Dauer nicht gibt, nicht geben kann. Es ist keine Gesellschaft bekannt, in der viele Kulturen auf Dauer koexistieren. Grundsätzlich strebt jede Ethnie nach Dominanz in einer Gemeinschaft und scheidet andere Elemente einer Gemeinschaft, die sich nicht integrieren lassen, die als fremdartig angesehen werden, schlichtweg aus. Als jüngstes Beispiel mag die Türkei dienen, die an den Armeniern, Kurden und Alewiten zeigt, wie es vonstatten geht. Armenier wurden 1916 in einem Genozid fast ausgerottet, Kurden und Alewiten haben unter dem politischen Druck in der Türkei massenhaft ihr Land verlassen und zu großen Teilen in Deutschland Zuflucht gefunden.

Dabei steht fest: Nicht jede zufällige Ansammlung von Menschen verschiedenster Kulturen in einem Lebensraum führt zu einer Gesellschaft, noch ist diese Ansammlung von Menschen verschiedenster Kulturen zu einer gemeinsamen Kulturanstrengung fähig. Vielmehr werden sich innerhalb dieses Lebensraumes verschiedene Parallelwelten herausbilden, die bestenfalls ghettoartig friedlich für eine gewisse Zeit nebeneinander leben. Diese Kunstschöpfung einer Multigesellschaft wird stets fragil sein in ihrem friedlichen Nebeneinander (Siehe USA). Es liegt auf der Hand, dass jede dieser Parallelwelten ihren eigenen Interessen nachgeht. Letztendlich wird, wenn ein gewisses Maß der gegenseitigen Erträglichkeit und Toleranz überschritten ist, eine MKG in ihre Einzelkulturen, in ihre Ethnien zerfallen. Am Ende steht unweigerlich der Bürgerkrieg (s. Kosovo).

Es ist eine nicht von der Hand zu weisende Tatsache: Jedes Volk hat seine Kultur über Jahrhunderte und manchmal über Jahrtausende geformt und herausgebildet, und jede Kultur ist somit auf ein Volk bezogen. Die Kultur ist eine funktionale und symbolische Einheit und als Gesamtleistung einer Ethnie zu sehen. Völker sind lebende Systeme. (Kybernetische Systeme) höherer Ordnung mit voneinander verschiedenen Systemeigenschaften, die auch genetisch weitergegeben werden. Jedes Volk hat ein Naturrecht im juristischen Sinne auf Erhaltung seiner Identität. Die Folgen von Bevölkerungsbewegungen, massenhafter nicht integrierbarer Zuwanderung sind Identitätsverluste, Entwurzelung, Proletarisierung und Prekarisierung. Eine Integration „größerer Massen im aufnehmenden Volk" sind ohne dessen Identitätsverlust nicht möglich.

Das Teso-Urteil

Das Bundesverfassungsgericht führte in seinem Beschluss vom 21. Oktober 1987, dem sogenannten Teso‑Urteil, aus:

"Es war die politische Grundsatzentscheidung des Parlamentarischen Rates, nicht einen neuen Staat zu errichten, sondern das Grundgesetz (GG) als Reorganisation eines Teilbereiches des deutschen Staates ... zu begreifen. Das Festhalten ... an der bisherigen Identität des Staatsvolkes des deutschen Staates ist normativer Ausdruck ... dieser Grundentscheidung ... Der Senat hat aus dem Wiedervereinigungsgebot ... auch ein Wahrungsgebot abgeleitet, alles zu unterlassen, was die Vereinigung vereiteln würde ... Aus dem Wahrungsgebot folgt insbesondere die verfassungsrechtliche Pflicht, die Identität des deutschen Staatsvolkes zu erhalten."

Schon aus Artikel 79 GG ergibt sich, dass das in Artikel 1 GG bezeichnete deutsche Volk, nicht die Bevölkerung, nicht die Be‑ oder Einwohner, sondern ausdrücklich das deutsche Volk ‑ und sein Staatswesen nach Artikel 20 GG zu wahren sind und selbst durch Grundgesetzänderung nicht abgeschafft, beseitigt oder geändert werden können.

Im BVG‑Urteil vom 19. 5. 1953 heißt es zu Artikel 116 GG

"Deutscher ist, wer sich zum deutschen Volkstum bekennt, sofern dieses Bekenntnis durch Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird."

Über die Bedeutung des Begriffes Volk in den juristischen Wissenschaften hat sich der Innsbrucker Völkerrechtler Professor Veiter wiederholt geäußert. Er definiert (Th. Veiter, Deutschland, deutsche Nation und deutsches Volk, in Politik und Zeitgeschichte, Beilage zu "Das Parlament" 23, 1973 B 11, S. 3):

"Volk ist eine Abstammungsgemeinschaft (Generationengebilde), bei welcher zum naturhaften Element der Abstammung noch das Element der geistigen Zielrichtung kommt. Der Begriff deutsches Volk ist trotz seiner ausdrücklichen Nennung im GG kein Rechtsbegriff, sondern ein nicht an die Staatsgrenze gebundener ethischer Begriff".

Mittlerweile ist die Milieutheorie, die die Vererbung nichtkörperlicher Eigenschaften leugnet, und damit zugleich Grundlage linker Ideologie wurde, wissenschaftlich nicht mehr unumstritten oder wird sogar als falsch erachtet.

Kultureinflüsse von Zuwanderern, die weder abgewiesen noch integriert werden können mangels fehlender Gemeinsamkeiten, werden keinesfalls als Bereicherung der eigenen Kultur angesehen, sondern sind potentielle Ursachen für Unruheherde und Streitigkeiten. In Deutschland nähern wir uns bereits einem Kulturchaos, in dem unser Volk zugrunde gehen wird, wenn wir uns nicht entschlossen dagegen politisch im Rahmen des Grundgesetzes wehren. Es wird kein neues Volk mit einer neuen Kultur durch Zuwanderung entstehen, das Deutschland unserer Väter und Ahnen wird aufhören zu existieren und der Lauf der Welt würde weiter gehen als hätte es Deutsche und Deutschland nie gegeben. 

„Solange ein Volk in der Sphäre des Politischen existiert, muss es, wenn auch nur für den extremsten Fall, über dessen Vorliegen es aber selbst entscheidet, die Unterscheidung von Freund und Feind selber bestimmen. Darin liegt das Wesen seiner politischen Existenz. Hat es nicht mehr die Fähigkeit oder den Willen zu dieser Unterscheidung, so hört es auf, politisch zu existieren. Läßt es sich von einem Fremden vorschreiben, wer sein Feind ist und gegen wen es kämpfen darf oder nicht, so ist es kein politisch freies Volk mehr und einem anderen politischen System ein- oder untergeordnet … Dadurch, dass ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk.“


(Carl Schmitt in: Der Begriff des Politischen, 3. Aufl. der Ausgabe von 1963, Berlin, 1991, S. 54)

Jede Ethnie ist eine Schicksals- und Erfahrungsgemeinschaft, die ihren gesellschaftlichen Zusammenhalt kodifiziert durch gemeinsame Eigenschaften, Sprache, Werte, Ideen und Normen. Jede Ethnie hat ein fest umrissenes Territorium, das es ausschließlich für sich beansprucht,  das gemeinsam verteidigt wird und jede Ethnie hat den Willen zu Staat und Nation. Dieses Verhalten ist eine geradezu notwendige Voraussetzung für das Überleben einer Ethnie. Warum diese festgefügte Gemeinschaft leichtsinnig aufgeben, um einer diffusen und unklaren multikulturellen Gesellschaft wegen? Mit einer ungesteuerten und  nicht autorisierten Zuwanderung von anderen Ethnien und Kulturen schaffen wir uns unnötig Konkurrenz im noch eigenen Land. In der Jetztzeit müssen wir erleben, wie die Deutsche Kultur von vielen Deutschen aufgegeben bzw. missachtet wird. Das, was in früheren Zeiten im Bewusstseins der eigenen Hochkultur als interessante Kuriosität angesehen wurde, avanciert heute zur "kulturellen Bereicherung".  

Samuel Huntington prägte bereits den Begriff  „Clash of Civilizations“, der sich noch relativ lautlos in Deutschland sowie Europa abspielt. 

Es liegt im Wesen der Scheindemokratie bzw. der auf Selbstalimentierung ausgerichteten Parteien, sich in dem anstehenden Kulturkampf nicht entscheiden zu können. Die Macht der Petro-Dollars ist stärker als das eigene Gewissen. Die dem bürgerlichen Liberalismus anhängende Großbourgeoisie, die die Leitlinien der Politik in unserem Staat definiert und in führenden Positionen des Leviathan sitzt, versucht sich statt dessen als eine diskutierende Klasse – als una clasa discutidora in der Lösung der anstehenden Problematik, die sich aus der unkontrollierten Migration in unser Land ergibt. Eine derart ausgerichtete politische Klasse, wie sie in dem Gebaren der herrschenden Parteien sichtbar wird, eine Klasse, die alle politisch notwendigen Entscheidungen verwässert und zerredet in Parlament und Presse, ist einer Zeit anstehender Kämpfe aus einem Konglomerat sozialer und ethnisch- religiöser und wirtschaftlicher Spannungen nicht gewachsen.

„Die Einwanderer nehmen mit ihrer Niederlassung auf Dauer die kostbarste Ressource in Anspruch, die einem Volk zur Verfügung steht, nämlich deren Land. Sie werden daher (auch) als Eindringlinge wahrgenommen, und das löst automatisch territoriale Abwehrreaktionen aus, und zwar dann, wenn sich die Gruppen voneinander abgrenzen, was kulturell einander Fernerstehende auch zu tun pflegen. Gestattet ein Volk anderen den Aufbau von Minoritäten im eigenen Lande, dann tritt es praktisch Land ab und belastet sich innerhalb eigener Grenzen mit zwischenethnischer Konkurrenz."                                                                                                             „Wider die Missionsgesellschaft", Prof. Eibl-Eibesfeldt, Piper, 1995

 
"Eine Sünde gibt es auf Erden, 

uralt schon, doch ewig neu,

                            untreu seinem Volk zu werden                           

  und sich selber ungetreu."

Grabinschrift in Dithmarschen

 
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